Kürbis und Co.


Gesund durch den Herbst
Kürbis und Co.
Gabriele Rohde/ Fotolia
Farbenfroh und gesund: das Gemüse der Herbstsaison.

Rot, grün und gelb sind die dominierenden Farben des Herbstgemüses. Profi- und Hobbyköche zaubern aus Kürbis, roter Bete, Spinat, Kohl und Kartoffeln leckere Gerichte, die den Gaumen erfreuen und die Gesundheit fördern.

Kürbis: der Klassiker mit Vitamin A

Die Kürbissaison verläuft ähnlich wie die des Spargels. Plötzlich liegt er in den Gemüseregalen und zieht das Interesse der Käufer an – allein schon wegen seiner leuchtend orangenen Farbe. Aber auch, weil im Oktober Halloween ist und dann ein Kürbis-Gesicht die Haustür zieren muss. Das dafür heraus geschabte Fruchtfleisch landet dann im Eintopf, im Chutney oder auch im Einweckglass. Das Gesunde am Kürbis: Weil er reich an Wasser ist, ist er auch kalorienarm. Außerdem enthält er viel Beta-Karotin, eine Vorstufe des zellschützenden Vitamin A sowie knochenstärkendes Kalzium.

Spinat und rote Bete: die Eisenspeicher

Auch diese zwei Herbstgefährten sind beliebt und gesund, denn sie liefern Eisen. Dieses Mineral ist ein wichtiger Bestandteil des roten Blutfarbstoffs. Der wiederum transportiert den lebenswichtigen Sauerstoff zu den Organen. Doch Vorsicht: Spinat und rote Bete sollten nicht allzu häufig auf dem Speiseplan stehen, denn sie enthalten auch viel Oxalsäure, was die Bildung von Nierensteinen fördert. Außerdem speichern sie Nitrat, vor allem der Spinat. Bei längerer Lagerung wird dieses Nitrat in giftiges Nitrit umgewandelt. Um das zu verhindern, sollte nitratreiches Gemüse so frisch wie möglich verzehrt werden. Ein Trick, der den Nitratgehalt reduziert: das Gemüse zunächst blanchieren und das Wasser abgießen, dann mit frischem Wasser weiterkochen. Außerdem ist es ratsam, das Gemüse schnell abkühlen zu lassen und beim Aufwärmen wieder schnell zu erhitzen.

Kartoffeln und Kohl: die Vitamin-C-Lieferanten

An Kartoffeln, aber vor allem am Kohl haftet ein wenig das Klischee vom „langweiligen“ Gemüse, das in Omas Zeiten immer auf den Tisch kam, weil es damals nichts „Besseres“ gab. Ein Trugschluss, denn beide Gemüse haben es in sich. Kartoffeln zu essen ist beispielsweise genauso gesund wie Äpfel zu naschen, zumindest was den Gehalt an Vitamin C betrifft. Wie bei Äpfeln lagern auch bei Kartoffeln die meisten Vitamine in der Schale. Daher empfiehlt es sich, Kartoffeln mit der Schale zu essen. Auffällig grüne Stellen sollten Köche allerdings entfernen, da diese ungesund sind, denn sie enthalten viel giftiges Solanin.

Auch Kohl liefert Vitamin C, insbesondere der Wirsing. Er zeichnet sich gegenüber anderen Kohlsorten besonders aus, da er auch mehr Eiweiß, Fette und Mineralien enthält als etwa Weiß- oder Rotkohl. Typischerweise enthält Kohlgemüse auch Vitamin K, das die Blutgerinnung fördert. Der Saft von Wirsingkohl wirkt zudem schmerzlindernd und entzündungshemmend. So hilft er gegen Muskel- und Gliederschmerzen, Ischias oder bei rheumatischen Beschwerden.

Esskastanien und Nüsse: das etwas andere „Gemüse“

Die auch als Maronen bekannten braun-glänzenden Früchte sind beliebtes Naschwerk auf deutschen Herbstmärkten. Was Maronen-Genießer vermutlich nicht ahnen: In Esskastanien steckt so viel Vitamin C wie in Mandarinen, genauer gesagt etwa 25 Milligramm pro 100 Gramm. Sie sind außerdem reich an Vitamin B und E und enthalten Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Phosphor. Nüsse stecken ebenso voller Vitamine und Mineralstoffe und sind auch sonst nicht zu verachten. So zeichnen sich Walnüsse etwa durch jede Menge Omega-3-Fettsäuren aus, die gut sind für das Herz, weil sie cholesterinsenkend wirken.

Schwerpunkt

Neu bei uns in der Apotheke -
homöopatische Produkte!
Zu den Grundlagen der Homöopathie

Lieferservice


Ist der Weg auch noch so weit, der edle Ritter und sein Gefährt sind stets für Sie bereit.

News

HPV-Impfung: Sicher und wirksam
HPV-Impfung: Sicher und wirksam

Erneut bestätigt

Impfungen werden nicht „einfach so“ empfohlen. Ihre Wirkung und vor allem ihre Sicherheit wird in Studien geprüft. Zwei neue große Studien haben für die HPV-Impfung nun erneut bestätigt: Die Impfung hat wenig Nebenwirkungen und schützt zuverlässig.   mehr

Wärmflaschen richtig benutzen
Wärmflaschen richtig benutzen

Achtung, Verbrühungs-Gefahr

Wärmflaschen sind bei vielen Gelegenheiten hilfreich. Sie haben allerdings auch ihre Tücken – im schlimmsten Fall kann man sich damit verbrühen. Damit das nicht passiert, gibt es hier ein paar praktische Tipps.   mehr

Wie Medikamente heiser machen
Wie Medikamente heiser machen

Pille, ACE-Hemmer und Kortison

Manchmal ist es gar nicht die Erkältung, die eine Heiserkeit auslöst. Auch Medikamente können zu Stimmstörungen führen. Ob man sie absetzen oder austauschen kann, entscheidet die Ärzt*in. Zusätzlich lässt sich aber mit Hausmitteln helfen.   mehr

Säureblocker nicht zu lange schlucken
Säureblocker nicht zu lange schlucken

Nebenwirkungen nicht unterschätzen

Ob Refluxkrankheit oder Gastritis: Protonenpumpenhemmer machen schnell Schluss mit Magenschmerzen und Sodbrennen. Allerdings gibt es gute Gründe, die Säureblocker nicht allzu lange einzunehmen.   mehr

Nach Infarkt Beine stärken
Person beim Beintraining auf einem Outdoor-Fitnessplatz.

Herzschwäche vorbeugen

Herzinfarkt überstanden? Jetzt heißt es, die Beinmuskulatur zu trainieren. Denn Personen mit viel Kraft in den Beinen entwickeln nach ihrem Herzinfarkt seltener eine Herzschwäche.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Ritter-Apotheke
Inhaberin Nelli Ritter
Telefon 05964/14 14
Fax 05964/93 78 04
E-Mail ritter-apotheke@gmx.de